Bakum Die Fälschungen eines polnischen Führerscheins und eines Ausweises sind Polizisten am Montag in Bakum bei einer Verkehrskontrolle in die Hände gefallen. Ein Mann wurde um 14 Uhr kontrolliert, als er mit seinem Fahrzeug auf dem „Alten Kirchweg“ unterwegs war. Die Polizisten schauten sich die ausgehändigten Dokumente genauer an, weil sich der Mann bei der Befragung über sein Fahrziel in Widersprüche verstrickte. Aufgrund der gefälschten Dokumente wurde der Mann zur Wache gebracht, um seine Fingerabdrücke abzugeben.

Die Auswertung der Fingerabdrücke brachte bereits nach wenigen Minuten das Ergebnis, dass es sich bei dem angeblichen 26-jährigen Polen um einen Mann aus Russland handelt, der in Deutschland vor einigen Jahren einen Asylantrag in Rheinland-Pfalz gestellt hatte, dann jedoch „untergetaucht“ war. Bei dem Pkw, den der Mann fuhr, handelte es sich um einen Ford Mondeo, den sich der Mann in Paris angemietet hatte, dabei jedoch auch schon falsche Personalien angegeben hatte. Daher wurde die zuständige Autovermietung in Paris von den Beamten informiert, das Fahrzeug wurde vor Ort von der Polizei eingezogen. Da der 26-Jährige eine französische Frau hat, die einen festen Wohnsitz in Paris nachweisen kann, wurde der Mann aus Russland nach Zahlung einer Sicherheitsleistung entlassen. Es wurden insgesamt drei Strafverfahren eingeleitet.

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