Bakum Die Polizei hat in Bakum sogenanntes „Totengeld“ sichergestellt, nachdem ein Mann aus Bakum am Dienstagmorgen einen vermeintlichen 100-Euro-Schein bei der Polizei in Bakum abgegeben hatte. Er gab an, dass er ihn auf dem Volksfestplatz „Pastors Busch“ gefunden habe.

Bei der genaueren Betrachtung des Scheins stellte die Polizei fest, dass auf dem Schein chinesische Schriftzeichen aufgebracht waren – ansonsten wirkte der Schein relativ echt und könnte demnach auch zum Bezahlen genutzt werden. Weitere Recherchen der Polizei ergaben, dass es sich bei dem Schein um sogenanntes „Totengeld“ handelt, das in vielen Kulturen als Grabbeilage dient. Dabei handelte es sich nicht nur um Münzen sondern später auch um Banknoten. Besondere Bedeutung hat dieser Brauch in chinesischen Kulturkreisen. Die symbolischen Banknoten werden teils noch heute den Verstorbenen mitgegeben.

Die Polizei rät Bürgern daher, Banknoten genauer in Augenschein zu nehmen. Sollten darauf chinesische Schriftzeichen aufgebracht sein, dürfte es sich um das sogenannte „Totengeld“ handeln, das nicht echt ist. Die Ermittlungen dauern an, so die Polizei.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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