HILDESHEIM Der Streit um den Putzdienst für die Hildesheimer Schüler geht weiter. Trotz des Verbotes aus dem niedersächsischen Kultusministerium will die Stadt an ihren umstrittenen Plänen festhalten, um Geld zu sparen. „Ich würde erstmal davon ausgehen, dass das Kultusministerium nicht Recht hat“, sagte der Hildesheimer Schuldezernent Dirk Schröder im Schulausschuss. Vertreter der Ratsparteien kritisierten das Vorgehen der Verwaltung heftig. „Das hat uns zur Lachnummer in Deutschland gemacht“, sagte SPD-Fraktionschef Hartmut Häger. „Schüler sind zum Lernen in der Schule und nicht zum Reinigen“, meinte Christa Fischer (CDU).

Die Verwaltung will mit der Kürzung jährlich 174 000 Euro einsparen und so ihren Haushalt entlasten. Das Kultusministerium untersagte der Stadt allerdings, Schüler ihre Klassenräume selber putzen zu lassen. Andernfalls könne die Kommunalaufsicht eingeschaltet werden.

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