Oldenburg Ob als Helfer in der Pflege, Arbeiter am Fließband, in selbstfahrenden Autos oder Rasenmähern, bei Forschungen unter Wasser oder auf dem Mars oder als Smartphone in der Hosentasche: Technisch intelligente Geräte begleiten uns zunehmend durch unseren Alltag.

Doch: Wie intelligent können Maschinen sein? Wo liegen ihre Stärken und Schwächen? Welche Rolle spielen sie in unserem Leben und wie könnten sie sich künftig weiter entwickeln? Stellen sie eine Hilfe oder eine Bedrohung dar? Wo liegen die technischen und ethischen Grenzen der Automatisierbarkeit?

Diese und weitere Fragen und Aspekte des Themas „Wer hat Angst vor dem Robo Sapiens? Möglichkeiten und Grenzen intelligenter Maschinen und wie sie unser Leben beeinflussen“ wurden am Montagabend bei den siebten Oldenburger Schlossgesprächen von fünf renommierten Experten unter der Leitung des Journalisten und RBB-Moderators Jörg Thadeusz diskutiert. Die Fernsehmoderatorin Maybrit Illner, die die Schlossgespräche seit 2009 durchgängig moderierthatte, musste krankheitsbedingt absagen. Über die Möglichkeiten und die Faszination, jedoch ebenso über die Gefahren und die Grenzen des stetig steigenden Grades der Automatisierung im Alltag diskutierten die Experten Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Appelrath, Professor für Praktische Informatik,  Universität Oldenburg, Prof. Dr. Dirk Evers, Professor für Systematische Theologie (Dogmatik und Religionsphilosophie), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Ulrich Furbach, Professor für Informatik und Künstliche Intelligenz, Universität Koblenz-   Landau, Prof. Dr. Frank Kirchner, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Bremen, sowie Prof. Dr. Raúl Rojas, Professor für Künstliche Intelligenz, Freie  Universität Berlin.

Bei aller Diskussionsfreude auf dem Podium der Kooperationsveranstaltung zwischen EWE Stiftung, Uni Oldenburg und Hanse-Wissenschafts-Kolleg Delmenhorst stand am Ende – zur Erleichterung der Zuhörer – fest: Die Komplexität des menschlichen Gehirns ist nirgends sonst im Universum zu finden. „Es ist unerreicht und lässt sich nicht nachbauen“, versicherte der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Reto Weiler, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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