Oldenburg /Gemeinde Hatten Der seit März 2018 laufende Rechtsstreit zwischen den Hatter SPD-Ratsmitgliedern Katja Radvan (44) und Oliver Toth (46) wegen der „poppen.de“-Affäre geht vor der Zivilkammer des Landgerichts Oldenburg weiter. Nun soll ein Gutachter beurteilen, inwieweit die Gesundheit der Klägerin durch die öffentliche Bloßstellung auf dem Sexportal im Jahr 2016 gelitten hat. Der Vorsitzende Richter Dr. Dirk Rahe machte deutlich, dass die Kammer Toth für den Verantwortlichen hinter einem Fake-Profil hält, mit dem im Namen Radvans sexuelle Partner gesucht worden waren. Diese Vermutung habe sich „verdichtet“. Allerdings geht es im Verfahren um begründbare Schmerzensgeldforderungen. In der öffentlichen Verhandlung am Mittwoch war eine ins Spiel gebrachte „gerichtsnahe Mediation“ vonseiten der Klägerin abgelehnt worden. Toth leugnet die Täterschaft, in einem Strafverfahren hatte er 2017 dennoch der Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 2000 Euro zugestimmt.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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