Oldenburg /Berlin Gute Nachrichten für Oldenburg und die Region: Der Bund investiert 7,2 Millionen Euro pro Jahr in ein neues Forschungsinstitut. Dabei wird der Bereich Verkehr des Oldenburger Informatik-Instituts Offis in den Verbund des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufgenommen.

Bis 2024 soll das Institut auf rund 80 hochqualifizierte Arbeitsplätze wachsen. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages am Donnerstagabend beschlossen. Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses ist der Oldenburger SPD-Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde: „Oldenburg bekommt ein weiteres Spitzenforschungs-Institut: Das ist ein richtig guter Tag für unsere Stadt“, so Rohde. „Ich habe in den vergangenen Jahren natürlich viele Gespräche vor Ort sowie auf Landes- und Bundesebene geführt, um diesen Erfolg möglich zu machen“, sagte er.

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Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) freute sich über ein „zusätzliches Geburtstagsgeschenk“ zu seinem 56. am Donnerstag. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Stephan Albani lobte die Entscheidung.

In dem neuen DLR-Institut System Engineering für zukünftige Mobilität geht es unter anderem um die Erforschung von Methoden für sichere und umweltfreundliche Technologien in der Schifffahrt. Das neue Institut soll am geplanten IT-Campus in Wechloy Flächen für Büros und Labore erhalten.

2020 fließen dabei 2,25 Millionen Euro als Anschubfinanzierung aus Berlin, weitere 250.000 Euro steuert das Land Niedersachsen bei. Die Fördersummen steigen jährlich. Ab 2023 fließen dann pro Jahr 7,2 Millionen aus Bundes- und 800.000 Euro aus Landesmitteln.

Jubel über die Entscheidung auch am Offis-Institut: hier zeige sich die „bundesweite Sichtbarkeit der Uni und von Offis, so Vorstandschef Prof. Wolfgang Nebel. „Ohne die engagierte politische Unterstützung unserer Bundestags- und Landtagsabgeordneten und unseres Wissenschaftsministers wäre das wohl nicht zustande gekommen“, bedankte sich Nebel.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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