Nörten-Hardenberg Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) hat erneut den Ausbau von Bundesautobahnen durch private Investoren kritisiert. Anlass ist der am Dienstag vollzogene erste Spatenstich für die Erweiterung eines A7-Teilstücks in Südniedersachsen auf sechs Spuren. Verkehrsprojekte in sogenannter öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) seien nicht immer schneller und nicht immer billiger, sagte Lies und verwies auf die Probleme des Betreiber-Konsortiums „A1 mobile“. Dem Konsortium, das als erster Privatinvestor in Niedersachsen einen Abschnitt der A1 ausgebaut hat, droht die Insolvenz.

Als zweites Autobahn-Teilstück wird nun der 29 Kilometer lange A7-Abschnitt zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen durch private Investoren ausgebaut. Das Konsortium mit dem Namen „Via Niedersachsen“ erhält dafür 30 Jahre lang einen Teil der Maut-Einnahmen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.