Hildesheim Auch einen Tag nach dem Verbot des „Deutschsprachigen Islamkreises Hildesheim“ (DIK) blieb unklar, in welchem Umfang die Strafverfolgungsbehörden gegen Mitglieder des Vereins ermitteln. Zu möglichen Verfahren gebe die Bundesanwaltschaft keine Auskunft, sagte Sprecherin Frauke Köhler am Mittwoch. Auch die Generalstaatsanwaltschaft in Celle und die Polizei machten keine konkreten Angaben. Niedersachsens Landespolizeipräsident Uwe Binias hatte erklärt, zum harten Kern des Islamkreises gehörten etwa 50 Personen. Gegen diverse Mitglieder liefen Ermittlungen wegen der Unterstützung der IS-Terrororganisation.

Die Polizei war am Dienstag mit einem Großaufgebot an Beamten gegen den DIK vorgegangen. Auch der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, und der 2016 inhaftierte Hassprediger Abu Walaa hatten sich früher dort aufgehalten.

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