Emsbüren Nach dem Schiffsunfall auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Emsbüren (Emsland) Anfang Mai hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück beim Amtsgericht Lingen einen Strafbefehl in Höhe von 5400 Euro beantragt. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, den Zusammenstoß mit einer Brücke durch eine Nichtbeachtung der Durchfahrtshöhe verursacht zu haben. „Es wäre Aufgabe des Schiffsführers gewesen, den Tiefgang des Schiffes und damit die Durchfahrtshöhe des Schiffes zu verändern, indem das Schiff mit Ballastwasser tiefer zu legen war. Eine derartige Verpflichtung sieht die Binnenschifffahrtstraßenverordnung vor“, so die Begründung der Staatsanwaltschaft. Der Schiffsführer des Gütermotorschiffes „Nawatrans X“ stieß am 11. Mai mit dem Schiffsbug mit der Betonbrücke „Kunkenmühle“ zusammen. Dadurch brach ein über zehn Meter langes Stück aus der Brücke heraus und fiel in den Kanal. Weitere Brückenteile wurden so stark beschädigt, dass die Brücke abgerissen und neu gebaut werden musste.

Christoph Tapke-Jost Redakteur / Newsdesk
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