Essen (dpa/tmn) - Der sogenannte Lenkimpuls leitet die Kurvenfahrt auf dem Motorrad ein. Diese kurze, oft intuitiv ausgeführte Lenkbewegung gegen die eigentliche Kurvenrichtung sollten Motorradfahrer ausgiebig trainieren, um sie effektiv zu nutzen, rät das das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Bei einer Linkskurve sorgt eine kurze Lenkbewegung nach rechts dafür, dass die Maschine nach links in die Schräglage kippt. Um jetzt ein Umkippen zu verhindern, lenkt der Fahrer sanft zur Kurveninnenseite und stabilisiert dadurch die Maschine. Ist in enger werdenden Kurven eine größere Schräglage nötig, drücken die Biker noch ein wenig am kurveninneren Lenkerende. Es gilt also: Links drücken in Linkskurven und rechts drücken in Rechtskurven.

Viele Motorradfahrer sind irrtümlicherweise der Meinung, dass für die Änderung der Fahrtrichtung vor allem ihre Gewichtsverlagerung verantwortlich sei, teilt das ifz mit und verweist auf eine eigene Studie. Demnach meint über die Hälfte der Befragten (55,6 Prozent), die Verlagerung des eigenen Gewichts leite überwiegend die Kurvenfahrt ein.

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