Rastede Eine Discokugel wirft zu lauter Musik grell buntes Licht auf den Vorhang im Mühlenhof in Rastede – Das Publikum ist sofort eingestimmt auf das Stück „För ümmer Disco“, zu dem Speelbaas Bernd Evers die Zuschauer bei der Speelkoppel des Heimatvereins Rastede begrüßt.

Auf sie wartet an diesem Abend ein Stakkato an Witzen und Gags, manche davon auch etwas schlüpfrig, wenn es in der Komödie von Andreas Wening zum Beispiel heißt, der BH-Verschluss von Elvira Puvogel (Hildegard Kröger) werde häufiger frequentiert als der Bankautomat im Dorf. Elvira ist die Vorsitzende des Fan-Clubs der Glitterboys. Der in den 80er-Jahren mehr oder weniger erfolgreiche Modern-Talking-Verschnitt, gebildet von Andreas Fiesebarg (Bernd Evers), inzwischen Schreinermeister und seinem Kumpel Bodo Käselau (Helmut Wemken) soll ein Comeback erleben. Birgit Fiesebarg (Ute Eisenberg) kann sich nicht vorstellen, dass ihr Ehemann je hätte singen, geschweige denn dass Bodo Käselau ein Keyboard hätte bedienen können. Sie ist trotzdem Feuer und Flamme, als sie den Vertrag und die darin enthaltene „Gage“ für ihren Andreas liest. Eventmanagerin Regina Rautenstengel (Sabine Richter) regelt das alles. Auch Andreas ist nach anfänglichem Zögern schnell bekehrt ob der erklecklichen Summe.

Weitere Termine

Ob die Glitterboys den neuen Durchbruch schaffen, kann man noch am Mittwoch, 21.11, am Freitag, 23.11, am Dienstag, 27.11. am Freitag, 30.11. um jeweils 20 Uhr sehen. Am Sonntag, 25.11. und am Sonntag, 2.12. auch schon um 16 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Mini-Markt in Rastede, Anton-Günther-Straße 1a. Sie kosten acht Euro pro Person.

Die beiden Herren bekommen erst einmal von Hausärztin Dr. Wurm (Tanja Bruns) eine ordentliche Testosteronspritze und jede Menge Botox verabreicht. Gleichzeitig mutiert Birgit zur knallharten Geschäftsfrau und „verkauft“ auch noch den Pausenraum neben der Schreinerei von Andreas als Kulisse für die Promi-Koch-Sendung „Schmausen wie die Stars“. Nicht nur der arrogante Fernsehproduzent Viktor Winsel (Peter Icken) und die „Klatschspalten-Nacktschnecke“ Coco Cabana (Ingeborg Cohn) wirbeln von nun den Haushalt durcheinander, sondern auch Elvira, die hysterisch gut gelaunt ständig ins Haus eindringt und selbst vorm Sammeln von Andreas’ Schlüpfern keinen Halt macht.

Als dann auch noch anrüchige Fotos von Tochter Lena (Astrid Schneider) im Internet auftauchen, welche sich von Winsel zu einem Casting hat überreden lassen, und der stöckelschuhbewaffnete Hossa Rodriguez (Peter Icken in seiner Doppelrolle) den betagten Glitterboys eine Choreographie einhauchen soll, eskaliert die Stimmung.

Nicht nur die Laiendarsteller und die Regie glänzen , sondern auch die fantasievollen Kostüme. Auch das richtig schön spießige Bühnenbild verdient Beachtung.

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