Rastede Drei Monate nach der Schließung des Postbank-Finanzcenters an der Bahnhofstraße in Rastede mehren sich die Klagen aus der Bevölkerung. Vor allem die Tatsache, dass es keinen Geldautomaten der Postbank mehr in Rastede gibt, ruft Unmut hervor.

„Dass man als Minimallösung keinen Geldautomaten in Rastede aufstellt, ist schon sehr seltsam und für Postbank-Kunden absolut inakzeptabel“, findet auch Hellmuth Schmid, stellvertretender Vorsitzender der Senioren-Union Rastede. Insbesondere für Ältere sei es schwieriger geworden, Geld abzuheben.

Als das Postbank-Finanzcenter in Rastede Mitte Februar schloss, wurde zwar gewährleistet, dass Post-Dienstleistungen weiter in Rastede angeboten werden (in der Papeterie an der Oldenburger Straße). Die Postbank selbst verwies aber auf ihren Sitz in Oldenburg für umfangreichere Beratungen und auf den Edeka-Markt in Wiefelstede als nächstgelegenen Standort eines Geldautomaten.

Schmid ist selbst Postbank-Kunde und musste feststellen: „Ich war schon fünf Mal in Wiefelstede und jedes Mal war der Automat defekt.“ Er wandte sich nun an den CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani und hofft auf Unterstützung. Ziel müsse es sein, zumindest einen Geldautomaten aufzustellen, zum Beispiel im Rewe-Neubau an der Raiffeisenstraße.

Albani schrieb zwischenzeitlich den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Postbank AG, Frank Strauß, an und schilderte die Probleme wegen des fehlenden Geldautomaten in Rastede. Darin heißt es unter anderem: „Insbesondere für Kunden im fortgeschrittenen Alter ergibt sich hier ein erhebliches Problem: Sie sind auf eine wohnortnahe Bargeldversorgung angewiesen.“ In dem Schreiben fragt er, ob die Einrichtung eines Geldautomaten in Rastede bereits geplant sei beziehungsweise dies künftig möglich wäre. Eine Antwort der Postbank liegt bisher noch nicht vor.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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