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Rastede Ist die Gemeinde Rastede vielleicht in zwei Jahren Ausrichter von Spielen der dann stattfindenden Fußball-WM, sollte diese in Russland abgesagt werden? Die neue Sportanlage am Köttersweg bietet nach Meinung von Justin Hibbeler beste Voraussetzungen. Der neue Bahnhof als entsprechendes Prestigeobjekt wurde bereits geschaffen, wobei die Gäste, die aus Wilhelmshaven kommend hier aussteigen, sich bei Regen über ein kostenloses Fußbad freuen dürfen.

Diese und andere kleine Gemeinheiten (Eine Bank in Rastede beteiligt sich ebenfalls an der Neugestaltung des Ortes. Sie sprengt ihre Geldautomaten weg und ersetzt sie durch neue.) des 24-jährigen Rasteders fanden großen Nachhall am Sonnabendvormittag beim 40. Ellernfest. Hibbeler, Student der Germanistik und Philosophie und nebenbei auch ein erfolgreicher Kabarettist, hielt dort die diesjährige Ellernrede.

Bürgermeister Dieter von Essen hatte dabei ebenfalls einige kleine Spitzen zu ertragen, die er mit viel Humor nahm. Der „Ellernredner“, der bisher Jüngste in der Geschichte des Ellernfestes, wurde dem Anspruch gerecht, eine launige Rede zu halten, die aber immer wieder ernste Momente enthielt. So thematisierte Hibbeler die Wohnungssituation im Ort und forderte die Bürger auf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um positive Veränderungen zu schaffen. Als Lohn für seine gut 30-minütige Rede erhielt er das Ellerndiplom und die Ehrenkette, überreicht vom Bürgermeister und von Lars Blohm, Vorsitzender des Verkehrsvereins Rastede.

Bevor die Ehrengäste sich der Rede zuwenden konnten, hatten sie unter der Führung von Blohm die „Ellernprüfung“ vorzunehmen. Auf einem Floß wurde der Teich überquert. Dabei wurde darauf geachtet, ob hier Tiere zu sehen sind und das Wasser sauber ist. Einige der Gäste kamen nicht ohne nasse Füße davon. Drei Böllerschüsse bedeuteten schließlich, dass der Ellernteich den Anforderungen entsprach.

Das „Fest von Bürgern für Bürger“, so von Essen fand einmal mehr großen Anklang. Dazu passte auch der Derbysieg im Fußballspiel des FC Rastede gegen Eintracht Wiefelstede am Freitagabend auf der neuen Sportanlage. Er lobte das Ellernfest als Beleg für das „intakte Vereinsleben hier im Ort“.

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