Sandkrug /Rastede Dass sich aus Ponyspielen und dem vordergründigen Spaßfaktor fast über Nacht Erfolg entwickeln kann, beweist Marc Wieting vom Reitverein Höven. Der 14-jährige Sandkruger freute sich in den vergangenen Monaten mehrfach über die goldene Schleife.

Seit seinem vierten Lebensjahr begleiten Marc und seine Freunde Ponys als Spielgefährten. „Angefangen habe ich mit einem kleinen Shetty, das immer alles brav mitmachte“, erinnert sich der Schüler. „Wir hatten immer viel Spaß, konnten viel probieren. Super war es, immer ohne Sattel auf dem Pferderücken zu sitzen.“

Ein bis zwei Mal in der Woche trafen sich Marc und seine Freunde auf dem Reitplatz des RV Höven, wo sie sich bei Ponyspielen messen konnten. Erfahrungen mit einem Sattel machte Marc während eines Ausflugs mit dem Reitverein.

Inzwischen hatte sich der Ehrgeiz eingestellt. Auszuprobieren, was möglich ist und wie sein Reiten beurteilt wird, spornte ihn an. Als Marc zu groß für sein Pony wurde, gab die Familie es schweren Herzens im Herbst 2014 ab.

Seit dieser Zeit reitet Marc das Pferd seiner Mutter. Dem „Kleinen Reitabzeichen“ folgte der Jugendvergleichswettkampf und brachte dem Paar die Qualifizierung für das Finale der Bezirksverbände auf Landesebene Weser-Ems. Seit Anfang dieses Jahres reitet Marc nun auch die sechsjährige Holsteiner Stute Carlotta.

„Die beiden sind ein schönes Paar und ergänzen sich super“, beobachtet Kerstin Wieting. Das Pferd wurde im vergangenen Jahr erfolgreich in einigen Springpferdeprüfungen vorgestellt, bevor es in den Besitz der Familie Wieting kam. In diesem Jahr absolvierte Marc mit Carlotta zum ersten Mal Springprüfungen.

Es folgten das „Große Reitabzeichen“ und mehrere Platzierungen bei E- und A- Springen sowie Dressuren auf Turnieren. In Ovelgönne startete das Duo erstmals in der Leistungsklasse 5 und siegte in einer Springpferdeprüfung der Klasse L.

Beim Landesturnier in Rastede startet Marc beim Jugendchampionat in einem A-Stilspringen sowie im Talentförderpreis in einem Stilspringen der Klasse L. Hierauf vorbereitet wird er zu Hause von seinem Vater Jens Wieting. Nach dem Turnier machen Pferd und Reiter erst einmal Urlaub. Carlotta auf der Weide und Marc auf der Insel.

Der 14-Jährige freut sich natürlich über seine Platzierungen, will jedoch weiterhin die Freude an seinem Pferd und an der Reiterei in den Vordergrund stellen. Allerdings kommen dabei seine Pläne nicht zu kurz: Marc will andere junge Pferde sowie den Schimmel seines Vaters mit reiten, um ab dem kommenden Jahr mit zwei Pferden in Dressur- und Springprüfungen starten zu können.

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