Bahnradfahrer Leif Lampater hat sich einen Kahnbeinbruch an der linken Hand zugezogen und seine Olympia-Teilnahme deswegen abgeschrieben.

"Rio wird sicherlich nichts. Der Ausfall wird jetzt ziemlich groß", sagte der 33-Jährige. "Das Kahnbein braucht halt ziemlich lange und muss sehr geschont werden, um bleibende Schäden auszuschließen", meinte Lampater, der sich mit dem deutschen Bahnvierer für die Olympischen Spiele qualifiziert hatte. Bei der Anfang März in London hatte er mit deutschen Quartett sechsten Platz belegt.

Lampater war am 1. Mai in Dänemark gestürzt, erst eine Woche später wurde die zunächst als Prellung diagnostizierte Verletzung als Bruch erkannt. "Jeder Ausfall ist schlecht. Leif hat im Winter einen guten Job gemacht, aber für Olympia sieht es jetzt natürlich nicht so gut für ihn aus", sagte Bundestrainer Sven Meyer. Der DOSB nominiert die Rio-Fahrer am 31. Mai.

Der deutsche Bahnvierer hat sich erstmals seit 2004 wieder für die Sommerspiele qualifiziert und peilt in Rio die Bronzemedaille an. Lampater war schon bei Rang vier vor zwölf Jahren in Athen dabei. Der Fahrer vom RSV Irschenberg hatte sich im vergangenen Winter mit starken Leistungen für ein Comeback im Oval empfohlen.

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