ROM Papst Benedikt XVI. bleibt definitiv bei seiner Entscheidung zum Rücktritt von Walter Mixa als Augsburger Bischof. Das Presseamt des Heiligen Stuhls teilte am Donnerstag nach einem Gespräch des Papstes mit Mixa mit, die Endgültigkeit der Entpflichtung des Bischofs von seinen Ämtern sei in der Audienz „nochmals bestätigt“ worden. Mixa werde sich „zu einer Zeit des Schweigens, der Sammlung und des Gebets zurückziehen und nach einer Periode der Heilungen und der Versöhnung wie andere emeritierte Bischöfe für Aufgaben der Seelsorge zur Verfügung stehen“.

Der Papst beklagte den Angaben zufolge aber auch eine „oft maßlose Polemik“ gegen Mixa und rügte in diesem Zusammenhang auch die deutschen Bischöfe: „Er bittet vor allem auch die Mitbrüder im bischöflichen Amt, Bischof Mixa mehr als bisher ihre freundschaftliche Nähe, ihr Verstehen und ihre Hilfe zur Findung der rechten Wege spüren zu lassen“, hieß es.

Mixa selbst hüllte sich in Schweigen. Er wollte weder zum Inhalt des Treffens noch zur Gesprächsatmosphäre Angaben machen.

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