Washington US-Präsident Donald Trump hat den nach knapp zwei Jahren Haft in der Türkei freigelassenen US-Pastor Andrew Brunson im Weißen Haus getroffen. Für die Freilassung sei lange und hart verhandelt worden, sagte Trump am Samstag zu Brunson. Mit Blick auf einen möglichen Deal mit Ankara bemerkte er: „Wir zahlen kein Lösegeld in diesem Land.“ Stunden zuvor war Brunson zurück in die USA gekommen.

Der mittlerweile 50-Jährige saß fast zwei Jahre lang in der Türkei fest, was zu einer diplomatischen Krise mit den USA und zu einem Sturm der Entrüstung unter Christen in den Vereinigten Staaten geführt hatte. Am Freitag verurteilte ein türkisches Gericht Brunson wegen des Vorwurfs von Terrorverbindungen, ließ ihn aber frei, weil er bereits lange Zeit dort in Untersuchungshaft war.

„In 24 Stunden von einem türkischen Gefängnis ins Weiße Haus, nicht schlecht“, sagte Trump bei Brunsons Ankunft. Als der Pastor ihn im Oval Office fragte, ob er für ihn beten dürfe, antwortete dieser, das „wahrscheinlich mehr als jeder andere in diesem Raum“ zu brauchen. Der Geistliche kniete sich dann neben den Präsidenten, legte ihm eine Hand auf die Schulter und bat Gott um „übernatürliche Weisheit“ für Trump.

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