[SPITZMARKE]DüSSELDORF DÜSSELDORF/AFP/DPA - Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat am Dienstag in Düsseldorf der Prozess gegen zwei mutmaßliche Terroristen der islamistischen El Kaida begonnen. Ein dritter Angeklagter ist wegen Unterstützung der Terrororganisation angeklagt. Der Staatsschutzsenat hat 52 Verhandlungstage angesetzt.

Als Hauptverdächtiger gilt der 30-jährige Ibrahim Mohamed K., der aus Syrien stammen soll. Er war laut Bundesanwaltschaft in die Kommandostruktur von El Kaida eingebunden und soll Kontakt zu El-Kaida-Chef Osama bin Laden unterhalten haben. Nach Deutschland sei er als Asylbewerber gekommen. Die Polizei nahm ihn im Januar 2005 in Mainz fest. Nach den Anschlägen in den USA habe er bis zum Sommer 2002 gegen US-Truppen in Afghanistan gekämpft. 2004 habe er die Brüder und Studenten Yasser Abu S. aus Bonn (32) und Ismail Abu S. (29) aus Marburg angeworben – den einen als Mitglied, den anderen als Unterstützer.

Die Bundesanwaltschaft zeigte sich zum Prozessauftakt überzeugt, dass El Kaida „weiter die Speerspitze des globalen Dschihad“ sei. Die Bundesrepublik diene dem Terrornetzwerk als „Ruhe- und Rückzugsraum“, aber auch zur Geldbeschaffung.

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