MAINZ /ROM Nach den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gewinnt die Auseinandersetzung um eine mögliche Entschädigung der Opfer an Schärfe. Die FDP erneuerte ihre Forderung nach Entschädigung und sieht darin eine moralische Pflicht.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, reiste am Mittwoch nach Rom. Dort will er am Freitag Papst Benedikt XVI. treffen, um mit ihm über das Vorgehen im Missbrauchsskandal zu beraten.

Am Mittwoch wurden wieder mehrere Fälle bekannt. So sollen in einem früheren Jungen-Internat des Bistums Mainz im hessischen Bensheim in den 60er und 70er Jahren Schüler sexuell missbraucht und misshandelt worden sein. Im oberschwäbischen Attenweiler (Baden-Württemberg) ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ein ehemaliges Kinderheim der Stiftung Piuspflege. In Sachsen soll es im Eilenburger Ernst-Schneller-Heim in den Jahren 1970 bis 1980 zu Übergriffen gekommen sein.

Das Bundesjustizministerium hält derweil an einem runden Tisch zur strafrechtlichen Aufarbeitung der Missbrauchsfälle fest.

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