Köln Ein salafistischer Prediger ist wegen gewerbsmäßigen Betrugs beim Bezug von Hartz-IV-Leistungen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt worden. Nach dem Urteil des Amtsgerichts Köln vom Donnerstag (Az: 612 Ls 73/14) hat Ibrahim Abou-Nagie, Initiator der umstrittenen Koran-Verteilaktion „Lies!“, zu Unrecht Sozialleistungen in Höhe von rund 54 000 Euro bezogen. Er habe mehrere Konten und Nebeneinkünfte verschwiegen.

Der 51-jährige Angeklagte hatte unter anderem Zugriff auf ein Spendenkonto, das zum Schein auf den Namen eines Mitangeklagten lief. Dieser Mann wurde freigesprochen. Es sei nicht erwiesen, dass er über den Betrug Bescheid wusste, hieß es im Urteil. Abou-Nagie erhielt seit 2005 für sich, seine Frau sowie drei Kinder Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II.

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