Berlin Beim FDP-Bundesparteitag am Wochenende in Berlin zeichnet sich ein hartes Ringen um die Spitzenplätze im Präsidium ab. Ohne Gegenkandidat tritt Wirtschaftsminister Philipp Rösler für zwei weitere Jahre als Bundesvorsitzender an. Für die drei Stellvertreter-Posten von Rösler gibt es vier Bewerber. Als gesetzt gelten der NRW-Landeschef Christian Lindner und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Um den dritten Vize konkurrieren Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow und die baden-württembergische Landesvorsitzende Birgit Homburger. Der Verlierer könnte Beisitzer werden.

Um die drei Beisitzerplätze im Präsidium wird hart gekämpft. In dieses Rennen steigt nun Gesundheitsminister Daniel Bahr (36) ein. Bahrs Kandidatur schmälert die Chancen von Entwicklungsminister Dirk Niebel, sich im Präsidium zu halten. Ihm verübeln viele seine heftigen Attacken gegen Rösler vor der Niedersachsen-Wahl. Ebenfalls ins Präsidium will der schleswig-holsteinische Fraktionschef Wolfgang Kubicki.

Unterdessen hat Niebel seine Bundeswehr-Mütze dem Haus der Geschichte in Bonn übergeben. Die verschlissene und ausgebleichte olivgrüne Kappe war zu einem Markenzeichen des FDP-Politikers geworden, weil er sie auf Auslandsreisen als Minister trug und damit fotografiert wurde.

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