Martin Selmayr wurde 1970 in Bonn geboren und studierte nach dem Abitur in Genf, Passau, London und Kalifornien Rechtswissenschaften. Seine Karriere startete er als Berater für die Europäische Zen­tralbank (EZB). Von dort aus wechselte er zunächst zum Medienkonzern Bertelsmann (2001) und dann als Beamter in die EU-Kommission (2004).

In der Brüsseler Behörde stieg Selmayr unter EU-Kommissarin Viviane Reding von einem ihrer Sprecher zu ihrem Kabinettschef auf. 2014 wurde er dann Europa-Wahlkampfchef von Jean-Claude Juncker und nach dessen Ernennung zum Kommissionspräsidenten sein Kabinettschef. Im Februar 2018 ernannte Juncker den heute 47-Jährigen in einem Hau-Ruck-Verfahren zum Generalsekretär.

In der politischen Szene in Brüssel gilt Selmayr als hochintelligenter Strippenzieher und als einer der einflussreichsten Deutschen. Von Kritikern wird er wegen seines harten Führungsstils wenig schmeichelhaft auch als „Junckers Monster“ bezeichnet.

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