Eine der Überraschungen, mit denen Papst Franziskus aufwartete, als er die Namen der neuen Kardinäle vorlas, war Karl-Josef Rauber. Mit der Aufnahme des gebürtigen Nürnbergers ehrt der Papst einen langjährigen Diplomaten des Heiligen Stuhls. Der 80 Jahre alte Priester des Bistums Mainz war Leiter der päpstlichen Diplomatenakademie und vatikanischer Botschafter in Belgien, der Schweiz und in Ungarn. Seine diplomatische Laufbahn im Dienst des Heiligen Stuhls begann Rauber 1966. Nach Rom war er schon vier Jahre zuvor zum Studium des Kirchenrechts gekommen. Die Ausbildung für den diplomatischen Dienst absolvierte er teils parallel. Nach Lehrjahren in der Zentrale des vatikanischen Außenministeriums ging er von 1982 bis 1990 nach Uganda. 1983 wurde er in Rom zum Erzbischof geweiht. Papst Johannes Paul II. berief ihn 1990 zum Präsidenten der Päpstlichen Diplomatenakademie.

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