Nach fast 33 Jahren nimmt Kardinal Karl Lehmann Abschied von seinem Amt als Bischof von Mainz. Am 2. Oktober 1983 war der heute 79-Jährige im Mainzer Dom in sein Bischofsamt eingeführt worden. Mehr als 20 Jahre – von 1987 bis 2008 – war er zudem Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Im Februar 2001 erhob ihn der damalige Papst Johannes Paul II. zum Kardinal.

Der Kardinal gilt als Brückenbauer und Mann des Dialogs. Er steht für ein weltoffenes, lebensbejahendes Christentum und für ökumenische Offenheit.

Lehmann, am 16. Mai 1936 im schwäbischen Sigmaringen geboren, war Assistent des 1984 gestorbenen renommierten Theologen Karl Rahner. Als Theologieprofessor lehrte er zunächst in Mainz und später in Freiburg, bevor er mit 47 Jahren Bischof von Mainz wurde. Damals war er der jüngste katholische Bischof in Deutschland.

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