Der Journalist und Verleger Jakob Augstein schrieb Ende November in seiner wöchentlichen Kolumne bei „Spiegel Online“: „Jeder Kritiker Israels muss damit rechnen, als Antisemit beschimpft zu werden.“ Dass das amerikanische Simon-Wiesenthal-Zentrum ihn zu den zehn schlimmsten Antisemiten der Welt zählen würde, hat der 45-Jährige damals sicher nicht geahnt. Fernsehzuschauern ist der Publizist von zahlreichen TV-Auftritten bekannt: Im vergangenen Jahr war er oft zu Gast in Talkshows. Daneben ist er Herausgeber der linken Wochenzeitung „Der Freitag“, Vertreter der Erbengemeinschaft Augstein – und natürlich vor allem Sohn des legendären „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein. Allerdings nur laut Gesetz. Nach dem Tod seines Ziehvaters 2002 erfuhr Jakob Augstein von seiner Mutter Maria Carlsson, dass sein leiblicher Vater der Schriftsteller Martin Walser ist.

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