Der Alt-Erzbischof von Havanna, Kardinal Jaime Ortega Alamino, ist tot. Er erlag am Freitag im Alter von 82 Jahren in Havanna seinem Krebsleiden, wie sein Nachfolger, Erzbischof Juan Garcia Rodriguez, mitteilte. Ortega stand der Ortskirche von Havanna fast 35 Jahre lang vor. Als Erzbischof der Hauptstadt (seit 1981) war er eine wichtige Figur im politischen Reformprozess und Ansprechpartner für die Regierung Kubas wie für oppositionelle Kreise.

Ortega, 1964 zum Priester geweiht und 1966 für acht Monate in einem Arbeitslager für religiöse und homosexuelle junge Männer inhaftiert, wurde Ende 1978 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Pinar del Rio ernannt. 1981 folgte der Wechsel nach Havanna. Auch als Erzbischof engagierte sich der Ex-Jugendseelsorger für die Jugendarbeit. 1994 nahm Johannes Paul II. Ortega ins Kardinalskollegium auf – die bislang einzige Ernennung eines Kubaners seit 1959.

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