Einst war Gabriele Pauli (57) Deutschlands jüngste Landrätin – im Kreis Fürth feierte die aus der Nähe von Trier stammende promovierte Politologin für die CSU zwischen 1990 und 2008 Erfolge. 2006 jedoch läutete ihre Kritik an Parteifreund Edmund Stoiber das Ende von dessen immerhin 14 Jahre währender Amtszeit als Ministerpräsident ein. 2007 dann ein Eigentor mit den sogenannten Latex-Fotos, deren Bewertung durch Medien noch 2014 das Oberlandesgericht München beschäftigte.

Nach der gescheiterten Kandidatur als CSU-Vorsitzende ging Pauli zu den Freien Wählern, zog für sie in den bayerischen Landtag ein und in den Europawahlkampf – und überwarf sich dann auch mit ihnen. Bis 2013 blieb sie als fraktionslose Abgeordnete Mitglied des Landtags. Einer 2009 von ihr gegründeten Partei, der Freien Union, war kein Erfolg beschieden. Seit 2010 ist Pauli parteilos.

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