Am Montag beginnen die Gespräche über die künftige Beziehung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien. Mit David Frost steht dem EU-Chefunterhändler Michel Barnier erstmals ein echter Profi gegenüber. Der 55 Jahre alte Brite vereint in einer Person die Rollen des Brexit-Ministers und des Chefunterhändlers. Anders als die früheren Brexit-Minister David Davis, Dominic Raab und Stephen Barclay ist von ihm nicht zu erwarten, dass er sich mit Wissenslücken blamiert. Frost gilt als Berater des Premierministers und ist daher dem Parlament keine Rechenschaft schuldig. Er gilt als bedacht und kühl im Auftreten.

Frost ist ein Karrierediplomat und Handelsexperte, der sich zeitweise auch als Chef des Branchenverbands Scotch Whisky Association verdingte. In früheren Stationen war er britischer Botschafter in Dänemark und leitete die Abteilung für Europa, Handel und Internationale Beziehungen im Wirtschaftsministerium. Auch im Außenministerium war er schon mit EU-Themen betraut.

Obwohl Frost als überzeugter Brexit-Anhänger gilt, hatte er sich früher weit weniger optimistisch zum raschen Abschluss eines Freihandelsabkommens geäußert, als er das jetzt in seinem neuen Amt tut.

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