Carsten Sieling ist auf dem linken Flügel der SPD verortet. Vor seinem Amtsantritt als Bürgermeister war er Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion. In Bremen ist er der siebte SPD-Bürgermeister in Folge seit 1945. Nach Wahlen saßen seit Kriegsende in dem Stadtstaat nur Genossen auf dem Chefsessel des Bürgermeisters.

Sieling will diese „rote Linie“ möglichst nach der Bürgerschaftswahl im Mai 2019 fortsetzen. Er ist dabei deutlich unbekannter als prominente Vorgänger wie Hans Koschnick oder Henning Scherf.

Eigentlich ist der heute 59-Jährige Nienburger. Aber mit Bremen verbindet ihn fast sein ganzes berufliches und politisches Leben. In die SPD trat er 1976 ein, kurz nach der Mittleren Reife. Der Diplom-Ökonom war von 1995 bis 2009 Mitglied der Bürgerschaft, von 2004 bis 2006 Bremer SPD-Chef, von 2005 bis 2009 Fraktionschef und anschließend vier Jahre im Bundestag, wo er unter anderem Mitglied im Finanzausschuss war.

2015 nach dem Rücktritt seines Vorgängers Jens Böhrnsen ereilte den verheirateten, dreifachen Vater der Ruf nach Bremen ins Rathaus. Dort ist er als Bürgermeister auch Präsident des Senates und zudem Senator für Kultur sowie Angelegenheiten der Religionsgemeinschaften. In seinem Umfeld ist Sieling für seinen Fleiß und das konsequente Abarbeiten unzähliger Termine bekannt.

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