PARTENSTEIN Die Pauli-Partei Freie Union präsentiert sich zwei Monate vor der Bundestagswahl heillos zerstritten. In einem Brief forderten Parteimitglieder die Ex-CSU-Rebellin Gabriele Pauli auf, von ihrem Amt als Vorsitzende der Freien Union zurückzutreten. Als Begründung nannten sie, Pauli habe versucht, „in Anmaßung von nicht durch die Satzung gedeckten Befugnissen zwei Mitglieder des Präsidiums ihres Amtes zu entheben“.

Pauli hatte die Freie Union mit Parteibüro im unterfränkischen Partenstein am 21. Juni gegründet. Vier Wochen später trennte sich die Partei von ihren beiden stellvertretenden Parteivorsitzenden, Sabrina Olsson und Michael Meier.

Vorstandsmitglied Werner Winkler, der zu den Mitunterzeichnern des Briefes gehört, nannte zudem den für diesen Sonntag geplanten Sonderparteitag in Celle als Grund für die Rücktrittsforderung: Dieser sei satzungswidrig einberufen worden.

Paulis Partei wird derweil weder in Niedersachsen noch in Hessen mit Landeslisten antreten können. In beiden Ländern konnte die Freie Union nicht die erforderlichen 2000 Unterstützerunterschriften vorlegen.

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