Oldenburg /Schortens Nur 13 Prozent der Intensivbetten in Niedersachsen sind noch frei. Und die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden müssen, nimmt weiter zu – in Niedersachsen sowie bundesweit. Wegen der angespannten Pandemiesituation hat sich die Bundesregierung daher auf eine bundesweit geltende „Notbremse“ geeinigt. Sie bringt einheitliche und strengere Regeln wie etwa die Ausgangssperre mit sich.

Doch die strengen Maßnahmen stellen auch unsere seelische Gesundheit auf die Probe. Der Allgemeinmediziner Dr. Burkhard Jahn aus Schortens hält einen härteren Lockdown wegen der Auswirkungen auf die Psyche daher für nicht vertretbar. Mit dieser Ansicht widerspricht er allerdings dem Appell von Gernot Marx (Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin), der die Bundesregierung aufforderte, die bundesweite Notbremse schnellstmöglich umzusetzen.

Im aktuellen Corona-Podcast erklärt Dr. Burkhard Jahn, warum die Notbremse dennoch kritisch sieht, was die Politik aus seiner Sicht anders machen könnte und wo Menschen mit psychischen Belastungen jetzt Hilfe bekommen. Hier können Sie das Audio-Interview auch bei Spotify hören.

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Nils Hannes Klotz Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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