Oldenburg /Istanbul Beim geplanten Verkauf des Türkei-Geschäfts der EWE könnte es eine überraschende Wende geben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters und türkische Medien jetzt berichten, sei der bisherige Favorit, der aserbaidschanische Ölriese Socar, ohne Angabe von Gründen aus den Verhandlungen mit dem Oldenburger Energiekonzern ausgestiegen. Die EWE selbst hatte bislang zwar keine Namen kommentiert, jedoch ebenfalls den Eindruck vermittelt, dass die Gespräche auf der Zielgeraden sind.

Wie Reuters berichtete, gebe es stattdessen nun Verhandlungen zwischen EWE und dem türkischen Energiekonzern Palmet. Ein Palmet-Verantwortlicher wird mit den Worten zitiert, dass man in fortgeschrittenen Gesprächen sei und bereit sei, 130 bis 150 Millionen Euro für das EWE-Türkei-Geschäft zu zahlen.

Ein EWE-Sprecher sagte am Mittwoch der NWZ, dass der Konzern Gerüchte nicht kommentiere. „Wir sind mit mehreren Interessenten in guten Gesprächen“, sagte er. EWE-Vorstandschef Stefan Dohler sagte Reuters, dass es keinen „fire sale“ (Notverkauf) gebe, sondern EWE nur verkaufe, wenn der Preis auch stimme.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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