Oldenburg /Bremen Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca sind in Deutschland vorübergehend ausgesetzt. Das hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Grundlage der wissenschaftlichen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts entschieden.

Grund für den Impfstopp: Bei 6 von 1,6 Millionen Menschen, die mit dem Wirkstoff von Astrazeneca geimpft worden waren, hatten sich Sinusvenenthrombosen – also Blutgerinnsel im Hirn – in zeitlicher Nähe zur Impfung gebildet. Alle sechs waren Frauen mittleren und jüngeren Alters. Ein weiterer Fall war laut Paul-Ehrlich-Institut sehr vergleichbar: Bei einem Fall war es zu Hirnblutungen bei Mangel an Blutplättchen und Thrombosen gekommen.

Audio-Interview mit Epidemiologin

Was wir aktuell darüber wissen und wie gefährlich diese Sinusvenenthrombosen sind, erklärt Prof. Dr. Ulrike Haug im Audio-Interview. Sie ist Professorin für Klinische Epidemiologie und Pharmakoepidemiologie an der Universität Bremen und Leiterin der Abteilung Klinische Epidemiologie am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie. Das Interview führte Nils Hannes Klotz. Hier können Sie den Podcast über Spotify hören.

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Nils Hannes Klotz Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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