Oldenburger Land Albtraum Einbruch: Wenn Fremde plötzlich in die Privatsphäre eindringen, leiden die Opfer manchmal ein Leben lang unter den Folgen.

Auch, wenn die Zahlen noch nicht offiziell sind, fest steht: Im vergangenen Jahr hat es wieder mehr Einbrüche in der Region als noch in 2014 gegeben. 2014 waren es laut Polizei 3512 Wohnungseinbruchdiebstähle und Tageswohnungseinbrüche. 28 Prozent der Taten konnten aufgeklärt werden. Im vergangenen Jahr könnten es rund 3700 Einbrüche gewesen sein – gegenüber der NWZ  bestätigt die Polizei eine Zunahme der Taten um „circa fünf Prozent“. Gleichzeitig sei die Zahl der Taten, die aufgeklärt werden konnten, weiter gesunken, teilte die Polizei mit.

Kürzlich hatten Beamte der Polizeiinspektion (PI) Oldenburg-Stadt/Ammerland eine große Kontroll-Aktion gestartet: Sie wollten so unter anderem Reiserouten von potenziellen Einbrechern herausfinden. 2014 hatte es im Gebiet der PI Oldenburg-Stadt /Ammerland noch 400 Einbrüche gegeben. Für das vergangene Jahr müsse man mit rund 20 Prozent mehr rechnen, sagte Polizei-Sprecher Mathias Kutzner – bei sinkender Aufklärungsquote.

Beamte, die Wohnungs- und Hauseigentümer bei Sicherheitsfragen beraten, seien derzeit terminlich sehr gefragt.

Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.