Hannover Der politische Widerstand gegen den sogenannten Blitzermarathon, um Raser auf den Straßen zu schnappen, wächst immer mehr. Nach Innenminister Boris Pistorius (SPD) plagen auch den CDU-Polizeiexperten Thomas Adasch Zweifel am Sinn solcher einmaligen Aktionen. „Wer ohnehin schneller fährt als erlaubt, wird sein Verhalten nach einem Knöllchen während des Blitzmarathons kaum ändern“, glaubt Adasch. „Die Blitzer-Aktionen haben nachhaltig keinen Lerneffekt“, betont ebenfalls FDP-Fraktionsvize Jörg Bode. Die Opposition fordert deshalb von Minister Pistorius, auf die viele Polizeikräfte bindende Maßnahme künftig zu verzichten.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) würde ein Ende der Aktion ganz sicher begrüßen. „Der Effekt ist klein, der personelle Aufwand dagegen sehr groß“, sagt GdP-Landeschef Dietmar Schilff.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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