Seinen Augen traute Wirtschaftsminister Jörg Bode nicht, als er in diesen Tagen einen Blick in die Zeitungen warf. Ein Blatt hatte den FDP-Politiker in den wohlverdienten Sommerurlaub verabschiedet, ein anderes wähnte Bode auf Dienstreise. Der Minister saß allerdings absolut arbeitswillig in seinem Büro in Hannover. Er habe selbst kaum noch gewusst, wo er sei, räumte Bode eine leichte Verwirrung nach den Falschmeldungen ein.

Zur Pflichtlektüre für Abgeordnete gehört in diesem Sommer auch der jüngste Groschenroman der SPD-Fraktion. „Dr. Lottemann: Verantwortung, Mut und Irrsinn! Nikki Gordons erstes Jahr“, heißt das von Fraktionssprecher Olaf Reichert verfasste Werk, das selbst auf der Regierungsbank für größte Erheiterung sorgte. Reichert beschreibt darin eine fiktive Kabinettsrunde, die sich mit den Problemen des Regierens herumschlägt. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Regierungsmitgliedern sind gewollt. So erinnert Nikki Gordon stark an Ministerpräsident David McAllister (CDU).

Pünktlich zur Feriensaison erinnerte sich Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel an die Streiche seiner Jugendtage. Wenzel gab zu, einmal eine längere Urlaubsabwesenheit seiner Eltern für die Anschaffung einer Ziege genutzt zu haben. „Zur Überraschung meiner Eltern stand die dann plötzlich im Garten.“ Wenzel durfte die Ziege behalten und studierte später Landwirtschaft.

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