In der Politik gibt es keine Gerechtigkeit. Der Wähler ist der oberste Souverän. Und er entscheidet, wie ihm gerade danach ist. So funktioniert Demokratie.

Für manch einem Partei-Funktionär oder Kandidaten war es dann aber doch bitter anzusehen, dass die AfD mal eben aus dem Stand drei Kreistagsmandate erobern konnte. Die Alternative für Deutschland hat sich in den Gemeinden mangels Kandidaten gar nicht erst als Alternative angeboten. Und auf Kreisebene hat man quasi keinen Wahlkampf gemacht. Auch die Kandidaten sind weitgehend unbekannt.

Dennoch holte beispielsweise Hartwin Preussner in Bad Zwischenahn das viertbeste Ergebnis von allen Kandidaten. Der Rentner lebt noch gar nicht lange in der Gemeinde, ist dort kaum vernetzt – und landet nur einen Platz hinter der CDU-Bundestagsabgeordneten Barbara Woltmann.

Die (großen) Parteien können zwar auf eine ausgezeichnete Bilanz des Ammerlandes verweisen. Doch so mancher Wähler ließ sich offenbar mehr von Emotionen leiten, die mit Kreispolitik nicht viel zu tun haben.

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