Nur einmal wollte CDU-Fraktionsvize Karl-Heinz Klare von SPD-Landeschef Olaf Lies (Sande) erwähnt werden – in dessen Rede bei einem Volksfest in Diepholz. 50 Euro bot Klare dem Sozialdemokraten scherzhaft dafür. Doch Lies saß offenbar der Schalk im Nacken, als er Klare gleich gezählte 21 Mal beim Namen nannte.

Lies habe ihn ausgetrickst, stöhnte der CDU-Politiker, der jetzt 1050 Euro berappen muss. Das Geld geht allerdings nicht an die SPD, sondern soll für einen guten Zweck gespendet werden.

Nicht ohne Stolz verkündete Regierungssprecher Franz-Rainer Enste in dieser Woche, dass die Landesregierung einen neuen Internetauftritt hat. Die zehn Jahre alte Homepage wurde entstaubt und aufpoliert.

Die Seite sei jetzt „schneller und benutzerfreundlicher“, jubilierte Enste. „Wir werden den neuen Anforderungen gerecht.“ In einigen Ministerien funktioniert allerdings wohl noch nicht alles, wie es soll. Einigen fehlt auch das gewohnte Rot. Das war vielleicht zu SPD-lastig und wurde jetzt durch ein CDU-Blau ersetzt.

Wie modern Niedersachsen sein kann, beweist auch die neue Kampagne von „Innovatives Niedersachsen“. Passend zur Energiewende weist eine neue Kampagne auf die Vorreiterrolle des Landes bei der Windenergie hin, auch wenn Ministerpräsident David McAllister (CDU) den Totschlagbegriff „Vorreiter“ eigentlich aus dem Wortschatz der Landesregierung streichen wollte.

„Niedersachse und die Energiewende: Eine klassische Wind-Wind-Situation“, heißt es etwa auf einem Anzeigenmotiv der Kampagne. Das sei keine Satire, stellte der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Christian Budde, klar, aber natürlich „mit einem Augenzwinkern“ gemeint.

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