Im Nordwesten /Wildeshausen Der Wolf, der gemächlich durch ein Wohngebiet in Wildeshausen (Kreis Oldenburg) streifte, im Waldstück Tüdick (Gemeinde Wardenburg/Kreis Oldenburg) plötzlich einem Rentnerehepaar gegenüberstand, der in der Region zahlreiche Schafe riss und der auch einen Abstecher in die Niederlande einschob, macht sich rar.

Vor mehr als zwei Wochen gab es nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums die letzte von offizieller Seite bestätigte Sichtung in Barßel (Kreis Cloppenburg). Ansonsten fehlt von dem Raubtier, das wenig Scheu vor Menschen zeigte, jede Spur. „Er hält sich in letzter Zeit sehr bedeckt“, sagte Dunja Rose, Sprecherin des Umweltministeriums auf NWZ -Nachfrage. Vermutungen, wonach der Wolf möglicherweise erschossen worden sein könnte, wollte die Ministeriumssprecherin nicht kommentieren. „Das ist Spekulation. Uns liegen keine Hinweise darauf vor, dass der Wolf erlegt worden sei. Vielleicht hat er mittlerweile auch gelernt, dass es besser für ihn ist, sich versteckt zu halten“, sagte Rose.

Unterdessen war der Wolf am Dienstagabend Thema einer großen Podiumsdiskussion im Kreishaus in Wildeshausen. Mehrere Experten waren zu Gast, darunter die Wolfsberater des Landkreises, Carsten Sauerwein und Gerhard Frensel. Zudem sprachen Vertreter der Nutztierhalter über ihre Bedenken im Zusammenhang mit der Rückkehr des Wolfs.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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