JADE Hergen Koopmann, 1.Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Ovelgönne, gibt es unumwunden zu: „Wir hatten uns mehr erhofft.“ Die UGO wird im neuen Rat nicht mehr mit drei, sondern nur noch mit zwei Sitzen vertreten sein – und dass, obwohl die UGO im Vergleich zu den Gemeinderatswahlen im Jahr 2006 sogar leicht zulegen konnte.

„Das ist Pech und liegt am Wahlsystem. Nach dem Bundestagswahlrecht hätten wir drei Mandate errungen. Nach den Hakern im System habe ich in der Wahlnacht selbst nachgerechnet. Es hat alles seine Richtigkeit“, sagt Koopmann im Gespräch mit der NWZ .

Die UGO wird im Rat von den „Neulingen“ Bernhard Uebachs und Reiner Ostendorf vertreten. Aus der Sicht von Koopmann ist das kein Problem. „Wir werden die beiden gut auf ihre Aufgaben vorbereiten. Ich gehe davon aus, dass man uns für eine Gruppenbildung nicht braucht. Deshalb werden wir uns direkt positionieren und sachorientiert arbeiten, wie wir es vor der Wahl versprochen haben.“

Gerold Hauerken (FDP) ist der Einzug in den Rat erneut gelungen. Er spricht von einem respektablen Ergebnis und kann sich vorstellen, wieder mit der CDU zusammenzuarbeiten. „Wir werden Gespräche führen. Die CDU muss sich jetzt Gedanken machen.“

Johann Speckmann (Bündnis 90/Die Grünen) freut sich auf die neuen Aufgaben im Rat. „Die Ratsarbeit in Ovelgönne ist außergewöhnlich und macht viel Spaß. Wir haben die vergangenen fünf Jahre sachlich über alle Parteigrenzen hinweg gut zusammengearbeitet – und ich gehe davon aus, dass das so auch weitergeht. Mit liegt besonders der Ausbau der regenerativen Energien am Herzen.“

Alleinkandidat Wolfgang Hübenthal: „Ich habe mein Ergebnis von vor fünf Jahren wiederholen können und kann mir eine erneute Zusammenarbeit mit der Mehrheitsgruppe durchaus vorstellen. Ich bin zwar noch in der Bedenkphase, aber jederzeit gesprächsbereit und offen für Ideen, die Ovelgönne nach vorne bringen.“NWZ

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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