RASTEDE RASTEDE - Zum zweiten und möglicherweise letzten Mal führte der Rasteder CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Röttger seine Fraktionskollegen aus dem Oldenburger Land in seine Heimatgemeinde. Röttger, früherer Gemeindedirektor in Rastede, kandidiert für das Amt des Landrats in der Wesermarsch und rechnet sich große Chancen aus.

„Das angedickte kommunale Blut kriegt man nicht dünn“, kommentierte der Rasteder seinen gewünschten Wechsel von Hannover nach Brake. 29 Jahre in der Kommunalverwaltung, davon 20 in hoher Verantwortung, hätten ihn geprägt. Als Landrat in der Wesermarsch sieht er neue Aufgaben und Herausforderungen – und ist zuversichtlich, „dass wir die Probleme in diesem Landkreis mit den Menschen dort lösen können, denn die Leistungsbereitschaft ist enorm“.

Im Falle einer Wahl (mit der Bundestagswahl am 18. September) müsste Röttger auf sein Landtagsmandat verzichten. Die Interessen der Gemeinde Rastede würde dann „Nachbar“ Jens Nacke (Wiefelstede) vertreten. Zwei Abgeordnete in einem Landkreis würde es nach der Wahlkreisreform ohnehin nicht mehr geben, „wir ziehen das vor, was später sowie vollzogen wird.“

Wer Röttgers Nachfolge antritt, ist noch ungewiss, da einige Abgeordnete auch ein Bundestagsmandat anstreben. Möglicherweise werde ein Kandidat aus Goslar nachrücken.

Wolfgang Röttger führte gestern die Abgeordneten Daniela Pfeifer (Oldenburg), Inse-Marie Ortgies (Wangerland), Clemens Große Macke (Cloppenburg) und Jens Nacke in die Rasteder Sozialstation mit ihrer Tagesbetreuung – ein in dieser Form einzigartiges Modell, das den Gästen imponierte. „Das könnte beispielhaft für viele andere Kommunen sein“, so Röttger. Die neue Sozialstation wurde im Frühjahr in Betrieb genommen, seitdem ist auch die Tagesbetreuung möglich.

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