Oldenburger Land Die Schwachen trifft es besonders hart. Die aktuelle Corona-Krise hat drastische finanzielle Auswirkungen, unter denen besonders diejenigen zu leiden haben, die schon jetzt nur gerade ihr Auskommen haben.

Um die Betroffenen nicht allein zu lassen, starten Caritas, Diakonie und Nordwest-Zeitung eine Nothilfe-Aktion. Unter dem Motto „Stark für Menschen in Not“ wird gemeinsam um Spenden für die Betroffenen gebeten.

„Wir helfen beispielsweise Wohnungslosen oder Rentnern mit niedrigem Einkommen, Familien im Hartz IV-Bezug und vielen anderen Menschen, die auch schon vor der Krise mit wenig Geld auskommen mussten“, verdeutlicht Dietmar Fangmann, Referent für Allgemeine Sozialberatung beim Landes-Caritasverband.

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„Ich bin dankbar für all die Menschen, die sich an den verschiedensten Stellen im Oldenburger Land für andere einsetzen. Diese Solidarität ist wichtig. Sie wird aber auch noch lange notwendig sein“, sagt Diakonie-Vorstand Thomas Feld und richtet den Blick in die Zukunft. „In unseren Beratungsstellen und in den Kirchengemeinden spüren wir schon jetzt die Folgen der Corona-Krise für Menschen aus der Region. Gemeinsam mit den Kirchen stellen wir Mittel zur Verfügung, um den Betroffenen zu helfen, wenn das Geld für Lebensmittel oder dringend notwendige Anschaffungen nicht mehr reicht. Unsere Mitarbeitenden wissen aber auch, finanzielle Not wird noch stärker zum Vorschein kommen, wenn Rücklagen aufgebraucht sind und Übergangsregelungen aus der Corona-Krise, wie zum Beispiel zur Miete, nicht mehr greifen.“

Dr. Gerhard Tepe, Direktor des Landes-Caritasverbandes Oldenburg, ergänzt: „Auch wenn im Zuge der Pandemie vieles vor uns im Nebel liegt, ist eines klar: Es wird eine Zeit des Teilens kommen und es wird diese Zeit brauchen. Nicht wenige haben in den bisherigen Corona-Wochen Geld auf die Seite gelegt, weil sie nicht in den Ski-Urlaub gefahren sind und keine Städtetour nach Amsterdam gemacht haben. Anderen hingegen rinnt das wenige Ersparte durch ihre zehn Finger. Eindringlich appelliere ich an alle, die es können: Teilen Sie mit denen, die es brauchen! Unterstützen Sie in Not geratene Menschen aus dem Oldenburger Land! Und sie werden sehen: Das Spenden von Geld macht sie selbst reicher.“

Auch NWZ-Geschäftsführer Harold Grönke ruft dazu auf, sich für Schwache starkzumachen: „Wir versorgen die Menschen in der Region nicht nur mit relevanten Informationen, sondern bringen sie auch zusammen und fördern die Gemeinschaft und das Heimatgefühl. Wir wissen auch um die Hilfsbereitschaft unserer Leserinnen und Leser. Seit vielen Jahren wird das bei der NWZ-Weihnachtsaktion deutlich. Jetzt gilt es, sich auch angesichts der besonderen Herausforderungen in der Corona-Krise stark für die Schwachen zu machen.“

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