Hannover Niedersachsens Städtetag will die angeschlagenen Innenstädte mit einem 70 Millionen Euro schweren Sofortprogramm wiederbeleben. Die Landesregierung signalisierte am Dienstag Unterstützung, legte sich aber noch nicht auf eine Summe fest. Die Existenz Tausender Geschäfte stehe auf dem Spiel. Finanziert werden solle das Sofortprogramm nach dem Vorbild Nordrhein-Westfalens gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen.

Leerstand

Der Städtetag fordert unter anderem einen Fonds zur Anmietung leerstehender Geschäfte. Diese sollen dann an neue Nutzer günstiger weitervermietet werden. Förderfähig sollen Läden mit einer Fläche von bis zu 300 Quadratmetern sein. Aber auch für den Kauf von Grundstücken wünschen sich die Kommunen einen Fonds.

Planung

Größere Städte sollen mit Fördermitteln einen Innenstadtmanager einstellen können. Dieser soll neben den Immobilien auch die Wünsche von Bürgern und Händlern im Blick haben und zwischen den beteiligten Akteuren vermitteln. Aber auch einem externen Zentrenmanagement stehen die Städte offen gegenüber.

Öffnungszeiten

Wenn die Läden unter Corona-Bedingungen wieder öffnen dürfen, wäre ein geballter Ansturm mit Blick auf die Infektionen gefährlich. Deswegen sollen die Geschäfte ihre Öffnungszeiten anpassen können und unter anderem sonntags öffnen, so der Städtetag.

Lieferverkehr

Die Stadtzentren sollen möglichst vom Lieferverkehr befreit werden. Möglich sei das, indem zentrale Warenlager, sogenannte Micro-Hubs, geschaffen werden. Von dort aus sollen Dienstleister die Lieferungen auf der „letzten Meile“ in der City verteilen, am besten mit klimafreundlichen Lastenrädern oder E-Autos.

Digitalisierung

Um nicht komplett von der Laufkundschaft abhängig zu sein, sollen die Händler auch Unterstützung beim Aufbau digitaler Angebote bekommen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Kultur und Wohnen

Nicht mehr nur Geschäfte und Restaurants sollen künftig den Stadtkern prägen, sondern auch wieder stärker Wohnungen und kulturelle Einrichtungen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.