Eins ist fast sicher: Der kommende Parteichef der britischen Konservativen wird wohl David heißen. Was das mit Niedersachsen zu tun hat? Ganz einfach: Neben David Davies und David Cameron ist auf der Insel auch ein gewisser David McAllister für den Posten im Gespräch. Der Deutsch-Schotte ist zurzeit noch Fraktionschef der CDU im niedersächsischen Landtag. Wenn man der renommierten Tageszeitung „The Guardian“ glauben darf, könnte er aber bald Chef der traditionsreichen „Tories“ werden. McAllister zeigte sich überrascht von der Würdigung. Sein Platz sei in Niedersachsen, versicherte der 34-Jährige. Kann man ihm kaum verdenken. Wer will schon freiwillig in die Opposition.

Seine Hochzeitsreise hat in dieser Woche Philipp Rösler angetreten. Nein, der FDP-Fraktionschef hat nicht schon wieder geheiratet. Er lebt immer noch glücklich mit seiner Wiebke zusammen. Die Röslers holen jetzt nur die Flitterwochen nach, die vor zwei Jahren einer Sitzungswoche des Landtags zum Opfer fielen. „Das steht heute noch zwischen uns“, gesteht der FDP-Politiker reumütig. Als Reiseziel war Vietnam geplant. Rösler wollte nach 32 Jahren endlich sein Heimatland kennenlernen. Doch die vorgezogene Bundestagswahl machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Jetzt flittern die beiden im sonnigen Barcelona.

Vorhang auf für den nächsten Akt im ewig jungen Duell Hartmut Möllring gegen Heiner Bartling. Die Super-Streithähne des Landtags sind diesmal allerdings nur Statisten. In die Hauptrolle schlüpfen Wolfgang Jüttner und Christian Wulff. Der SPD-Fraktionschef fordert vom CDU-Ministerpräsidenten in einem Brief, Möllring endlich zu stoppen. Er sehe sich zum Schutz von SPD-Fraktionsvize Bartling gezwungen, um eine Intervention gegenüber dem Finanzminister zu bitten, schreibt Jüttner. Anlass sind die angeblichen Beleidigungen von Möllring gegen Bartling beim parlamentarischen Abend der Spielbanken vor einigen Wochen. Die SPD hofft, dass Wulff das Drama endlich beendet. Dessen Antwort lässt aber noch auf sich warten.

Seit bekannt ist, dass er Bundesumweltminister wird, kann sich Sigmar Gabriel vor Glückwünschen und Bewerbungen kaum noch retten. Sein Handy und sein Fax seien voll davon, soll der frühere SPD-Ministerpräsident gejammert haben. Gerüchte, dass sich Gabriels alter Intimfeind Jüttner auf der Mailbox um den Posten des Staatssekretärs im Ministerium beworben hat, treffen aber offenbar nicht zu. Als Ex-Umweltminister von Niedersachsen wäre der SPD-Fraktionschef durchaus geeignet für den Job.

Eine ganze Rasselbande musste Bernd Alt-husmann zähmen. Grundschüler aus Lüneburg, der Heimatstadt des Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU, hatten einen Ausflug in den Landtag gewonnen. Althusmann weihte den Nachwuchs in die Geheimnisse der Politik ein. Richtig glücklich machte er die Kinder aber erst mit seiner Einladung zum Spaghetti-Essen im Leineschloss.

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