Im Nordwesten Laufend erreichen uns neue Nachrichten zur Ausbreitung des Coronavirus. Da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf dem Stand der Dinge bleiben, fasst unsere Redaktion nun jeden Abend die wichtigsten Nachrichten vom Tage für Sie zusammen.

Das sind die wichtigsten Nachrichten zur Coronakrise:

 Die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle ist in Niedersachsen um 104 auf 8967 Personen angestiegen. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf 294 Personen. 5426 Betroffene gelten inzwischen als genesen. In Deutschland sind mindestens 140.478 Infektionen registriert worden. Mindestens 4289 Menschen sind bisher bundesweit gestorben.

 Die Polizei hat am Wochenende in Niedersachsen wieder etliche Verstöße gegen die Corona-Verordnungen verzeichnet. Die Beamten mussten vielerorts verbotene Gruppentreffen, zum Beispiel auf Spielplätzen, und private Partys auflösen.

Der Bau von Straßen und Gebäuden kann durch die Corona-Pandemie teilweise erschwert werden. Beim Bau gehört die Suche nach Kampfmitteln dazu, jedoch werden Evakuierungen für Entschärfungen aufgrund der Ansteckungsgefahr und geltender Kontaktsperre derzeit vermieden, wie die Stadt Osnabrück am Sonntag mitteilte. Daher könne in einzelnen Fällen ein Baustopp notwendig sein.

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 Das Coronavirus ist inzwischen in rund 80 Senioren- und Pflegeheimen in Niedersachsen nachgewiesen worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind damit etwa vier Prozent der rund 2000 Pflegeheime betroffen.

Kanzleramtschef Helge Braun hält die Strategie einer „Herdenimmunität“ für untauglich. „Um nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung in 18 Monaten zu immunisieren, müssten sich jeden Tag 73.000 Menschen mit Corona infizieren“, erklärt Braun. „So hohe Zahlen würde unser Gesundheitssystem nicht verkraften und könnten auch von den Gesundheitsämtern nicht nachverfolgt werden. Die Epidemie würde uns entgleiten.“

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet geht davon aus, dass die staatlichen Hilfen nicht alle Betriebe vor den Auswirkungen durch die Corona-Krise retten können. Er warne vor der Illusion, dass Rettungsschirme alle angeschlagenen, krisengeplagten Unternehmen auffangen könnten, so der CDU-Politiker im Gespräch dem Deutschlandfunk. Der Gesamtschaden der Krise sei kaum zu beziffern.

Saudi-Arabiens höchste religiöse Instanz ruft dazu auf, während des islamischen Fastenmonats Ramadan dieses Jahr zu Hause zu beten. Auch vom abendlichen Fastenbrechen im großen Kreis werde abgeraten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO attestiert vielen Staaten einem Medienbericht zufolge keine gute Pandemie-Vorbereitung. Die meisten Staaten weltweit seien schlecht bis mittelmäßig auf Epidemien vorbereitet, zitiert der „Spiegel“ aus einem Positionspapier. Selbst hoch entwickelte Gesundheitssysteme hätten dann nur noch „begrenzte Kapazitäten“, grundlegende Leistungen zu erfüllen.

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 Der Chef des Instituts für Virologie in der zentralchinesischen Stadt Wuhan weist die Vorwürfe erneut vehement zurück, dass der Ursprung der Corona-Pandemie seinen Ausgang in seinem Labor genommen habe. „„Wir wissen genau, welche Virus-Forschung in dem Institut vorgeht und wie mit Viren und Proben umgegangen wird“, erklärt Yuan Zhiming in einem in chinesischen Medien verbreiteten Interview des Staatsfernsehens. Auch habe sich niemand in seinem Labor mit dem Virus infiziert.

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