Hannover „Die Regierung hat beim Thema Wolf die Kontrolle verloren“: Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Landtag, Stefan Birkner, wirft der Großen Koalition in Niedersachsen und dem zuständigen Umweltminister Olaf Lies (SPD) vor, die Wolfsproblematik nicht in den Griff zu bekommen. „Durch jahrelanges Zusehen und ohne eine klare Strategie zu entwickeln, wurde das Thema verschleppt. Aus unserer Sicht wäre ein mutiges Vorgehen im Rahmen einer Wolfsverordnung möglich“, sagte Birkner am Montag vor Medienvertretern in Hannover. Er vermisse die nötige Entschlossenheit, weshalb sich die Menschen dort frustriert und alleingelassen fühlten, wo der Wolf herumstreife.

Um den seit Ende Januar zum Abschuss freigegebenen Rodewalder Rüden aus dem Kreis Nienburg zur Strecke zu bringen, kann Birkner sich nach eigenen Worten auch vorstellen, die Jägerschaft einzubinden.

Die erfolglose Jagd auf den Wolf mit der Kennung „GW717m“ hat das Land bislang mehr als 83 000 Euro gekostet. Auch ist laut Umweltministerium nach wie vor kein einziger der rund 220 Wölfe in Niedersachsen mit einem Sender ausgestattet.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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