SCHWEIBURG Die Sicherungsarbeiten am Deich bei Schweiburg werden fortgesetzt. Seit einigen Tagen ist die Bäderstraße halbseitig gesperrt, um Platz zu machen für den Bagger, der die Spundbohlen in den Boden presst. Bis Januar 2009 soll die Spundwand dann auf einer Länge von einem Kilometer eingebracht sein. Diese Maßnahme kostet rund 4,2 Millionen Euro.

Früher konnte mit den Arbeiten nicht begonnen werden, sagte Leenert Cornelius, Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbandes, bei einer Baustellenbesichtigung am Mittwoch. Denn zunächst mussten die Ergebnisse des Pilotprojekts ausgewertet und anschließend die Arbeiten ausgeschrieben werden.

Mit dem Pilotprojekt auf einer Strecke von 500 Metern – das Cornelius gemeinsam mit Ministerpräsident Christian Wulff und Umweltminister Hans-Heinrich Sander im Oktober 2007 gestartet hat – seien wichtige Erfahrungen für die weiteren Deichsicherungsarbeiten gewonnen worden, sagte Cornelius. So wurde beispielsweise ausführlich untersucht, wie der Untergrund beschaffen ist, welcher Stahl sich am besten eignet und mit welcher Methode die Spundbohlen in den Boden gebracht werden.

Die Bauarbeiten werden laut Cornelius weiterhin durch ein umfangreiches Beweissicherungs- und Messprogramm begleitet.

Die Spundbohlen, die zwischen 16 und 25 Meter lang sind, werden zunächst in den (weicheren) Sandhorizont gepresst. Anschließend werden sie auf einer Länge von zwei Metern in den (massiv haltbaren) Sanduntergrund gerüttelt. Die Deich-Entwässerung wird weiterhin fortgesetzt.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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