Delmenhorst Der ehemalige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat am Montag mit Bürgern auf dem Rathausplatz in Delmenhorst über die Europapolitik diskutiert. Damit war er einer Einladung des Wahlkreisbüros von der SPD-Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag gefolgt. Anlass ist die Europawahl am 26. Mai, für die geworben werden soll. Etwa 60 Besucher trotzten dem Regen und stellten dem Bundestagsabgeordneten vor dem Restaurant „Markt1“ ihre Fragen.

Bewegt haben die Menschen Themen zu den teurer werdenden Strompreisen – auch aufgrund von EU-Auflagen –, oder die Frage nach Annahmestellen für Asylanträge im Ausland. Auch die prekäre Situation in der Pflege beschäftige eine Frau, die selbst in der Seniorenseelsorge arbeitet. Schulz stand den Besuchern Rede und Antwort. Heraus stach in seinen Antworten die Notwendigkeit, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zusammenhalten müssten. Beispielsweise unterstützte er die Idee, dass Flüchtlinge im Ausland ihre Asylanträge stellen können. Aber das müssten die Länder Europas zusammen schaffen, so Schulz, „sonst macht es keinen Sinn“. Außerdem wolle man mehr in die Pflege investieren. Bei den steigenden Strompreisen solle eine sinnvolle Verteilung der Kosten angestrebt werden.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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