Nienburg /Oldenburg „Aufgrund Ihrer beruflichen Kompetenz und Ihrer Fähigkeit, zuzuhören und in Konfliktsituationen moderierend einzugreifen, werden Sie ein hervorragender Direktor sein.“ Mit diesen Worten hat der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag Dieter Buskohl offiziell in sein neues Amt als Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen eingeführt.

Buskohl, der noch bis Ende dieses Monats Vizepräsident der Polizeidirektion Oldenburg ist, nimmt seine Tätigkeit als Chef der Polizeiakademie in Nienburg/Weser am 1. Dezember auf. Er tritt die Nachfolge von Johannes-Jürgen Kaul an, der am Freitag verabschiedet wurde.

Für Buskohl, der dann zehn Jahre lang als Stellvertreter an der Seite der Polizeipräsidenten Thurau und Kühme tätig war, geht der Wechsel an die Polizeiakademie mit einer Beförderung einher. Der 58-Jährige, der in Oldenburg lebt und künftig mit dem Zug ins gut 100 Kilometer entfernte Nienburg pendeln will, wird an der Aus- und Weiterbildungseinrichtung der niedersächsischen Polizei Chef von knapp 350 Beschäftigten und ist als Akademie-Direktor vom Rang her einem Polizeipräsidenten gleichgestellt.

Nach der Einführung durch Minister Pistorius und Grußworten von Landespolizeipräsident Uwe Binias, des Personalratsvorsitzenden Heinrich Schminke, des Nienburger Bürgermeisters Henning Onkes und Pastor Frank Waterstraat aus dem kirchlichen Dienst der Polizei trat Buskohl vor die rund 200 geladenen Gäste und sagte: „Da wartet ein ganz schöner Brocken Arbeit auf mich. Aber ich fühle mich gut gerüstet und werde mein Bestes geben.“ Buskohl dankte Minister Pistorius für das Vertrauen, das er ihm mit der Übertragung der neuen Aufgabe entgegenbringe. Ihm sei aus seiner täglichen Arbeit bewusst, wie wichtig die Ausbildung junger Kollegen, aber auch die Fortbildung von Polizeibeamten sei, die schon länger im Dienst sind.

Im Gespräch mit der NWZ  fügte Buskohl im Anschluss hinzu, dass er ausgesprochen gern in Oldenburg gearbeitet habe, sich nun aber auf die neue Herausforderung in Nienburg freue. Polizeipräsident Kühme bedauerte den Fortgang Buskohls, zeigte aber „großes Verständnis“ dafür, dass Buskohl sich nun einer neuen Herausforderung stellt. „Ich traue ihm das absolut zu“, sagte Kühme, der nach eigenen Worten davon ausgeht, dass noch im Dezember entschieden wird, wer der neue Vizepräsident der Polizeidirektion Oldenburg wird. Die Stelle sei kürzlich ausgeschrieben worden.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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