Washington (dpa) - Vertreter der US-Regierung haben nach einem Bericht der "New York Times" mit venezolanischen Militärs Pläne zu einem möglichen Sturz von Präsident Nicolás Maduro erörtert.

Allerdings seien die in den vergangenen Monaten besprochenen Pläne nicht weiterverfolgt worden, da die USA schlechte Erfahrungen mit Unterstützungen von Umstürzen in Lateinamerika haben. Das Blatt berief sich bei seinen Informationen auf namentlich nicht genannte Teilnehmer der Gespräche.

Auf entsprechende Anfragen der "New York Times" habe das Weiße Haus nicht geantwortet, hieß es am Samstag weiter. In einer Mitteilung sei lediglich darauf verwiesen worden, dass es wichtig sei, "mit allen Venezolanern, die Verlangen nach Demokratie zeigen, im Dialog zu stehen". Dies mit dem Ziel, "einem Land, das so sehr unter Maduro gelitten hat, positive Änderungen zu bringen".

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